Reinigungskosten senken: Was Housekeeping-Software wirklich bringt

Bild: KI-generiert

Housekeeping ist in den meisten Hotels der größte Personalkostenblock nach der Rezeption – und gleichzeitig der Bereich, in dem am meisten unnötig gearbeitet wird. Der Grund ist simpel: In den meisten Häusern wird noch immer jedes belegte Zimmer jeden Tag gereinigt, unabhängig davon, ob der Gast das überhaupt möchte. Bei Aufenthalten über mehrere Nächte bedeutet das häufig Aufwand, der gar nicht gebraucht wird.

Eine Housekeeping-Software, die Reinigungen bedarfsgesteuert statt automatisch auslöst, setzt genau hier an. Wie viel sich das konkret einsparen lässt, wie das Prinzip im Vergleich zur klassischen Tagesreinigung funktioniert und für welche Häuser sich das lohnt – dazu dieser Beitrag.

Das Problem mit der automatischen Tagesreinigung

Die klassische Vorgabe „jedes Zimmer wird täglich gereinigt" stammt aus einer Zeit, in der Hygienestandards und Gästeerwartungen anders lagen. Heute sagen viele Gäste bei mehrtägigen Aufenthalten explizit, dass sie keine tägliche Reinigung wünschen – bekommen sie aber trotzdem, weil das Housekeeping-Team keine verlässliche Möglichkeit hat, den tatsächlichen Bedarf zu erfassen.

Die Folgen:

  • Personalzeit für Reinigungen, die niemand angefordert hat
  • Wäsche- und Reinigungsmittelverbrauch, der sich ohne Qualitätsverlust vermeiden ließe
  • Ressourcenverbrauch (Wasser, Energie, Waschmittel), der sich auch als Nachhaltigkeitsargument gegenüber Gästen und im eigenen CSR-Reporting nutzen lässt
  • Störungen für Gäste, die gar nicht gestört werden wollten, aber trotzdem Housekeeping im Zimmer haben

Beispielrechnung: Was lässt sich sparen?

Damit die Einsparung nicht abstrakt bleibt, hier eine Modellrechnung zum Nachrechnen mit den eigenen Zahlen. Die folgenden Werte sind ein illustratives Beispiel, keine Zusicherung – die tatsächliche Ersparnis hängt von Haustyp, Aufenthaltsdauer und Gästestruktur ab.

Annahmen für ein Beispielhotel:

  • 60 Zimmer, durchschnittlich 70 % ausgelastet
  • durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2,5 Nächte
  • eine Zimmerreinigung kostet im Schnitt ca. 10–12 € (Personalzeit, Wäsche, Reinigungsmittel)

Rechnung:

Belegte Zimmernächte pro Jahr: 60 Zimmer × 365 Tage × 70 % ≈ 15.300 Zimmernächte

Bei automatischer Tagesreinigung wird für jede dieser Zimmernächte gereinigt – also rund 15.300 Reinigungen pro Jahr.

Bei bedarfsgesteuerter Reinigung per QR-Code zeigt die Erfahrung aus der Praxis, dass ein spürbarer Teil der Gäste bei Aufenthalten ab zwei Nächten die Reinigung nicht täglich anfordert. Nimmt man an, dass dadurch rund 30 % weniger Reinigungen anfallen, ergibt das:

  • Reinigungen pro Jahr vorher: 15.300
  • Reinigungen pro Jahr nachher: ca. 10.700
  • eingesparte Reinigungen: ca. 4.600 pro Jahr
  • bei 11 € pro Reinigung: ca. 50.000 € Einsparpotenzial pro Jahr (Personalzeit, Wäsche, Reinigungsmittel zusammengerechnet)

Für das eigene Haus nachrechnen:

Zimmer × Auslastung × 365 = belegte Zimmernächte pro Jahr
belegte Zimmernächte × angenommene Einsparquote × Kosten pro Reinigung
= geschätztes jährliches Einsparpotenzial

Je länger die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im eigenen Haus ist, desto größer fällt die realistische Einsparquote aus – bei überwiegend Ein-Nacht-Aufenthalten (z. B. reine Business-Hotels mit Durchreisenden) ist der Effekt naturgemäß kleiner als bei Ferienhotels mit mehrtägigen Aufenthalten.

Klassische Tagesreinigung vs. bedarfsgesteuerte Reinigung im Vergleich

Automatische Tagesreinigung Bedarfsgesteuerte Reinigung (z. B. CleanMyRoom)
Wann wird gereinigt? Jedes belegte Zimmer, jeden Tag Nur wenn der Gast aktiv anfragt
Personalaufwand Konstant hoch, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf Sinkt mit steigendem Anteil an Mehrnächte-Aufenthalten
Wäsche & Reinigungsmittel Verbrauch unabhängig vom Bedarf Verbrauch folgt der tatsächlichen Nachfrage
Transparenz für das Team Papierlisten oder mündliche Absprache Echtzeit-Status, klar priorisierte Anfragen
Gästeerlebnis Reinigung auch ungefragt Reinigung genau dann, wenn gewünscht
Einführungsaufwand Keiner, da Status quo QR-Codes/Zimmeraufsteller einmalig einrichten

Der Vergleich zeigt: Der Umstieg kostet einmalig etwas organisatorischen Aufwand (QR-Codes anbringen, Team einweisen), zahlt sich aber laufend aus – vor allem in Häusern mit längeren Aufenthaltsdauern.

Wie CleanMyRoom das umsetzt

CleanMyRoom macht aus diesem Prinzip eine einfache, alltagstaugliche Anwendung:

  • QR-Code-Anmeldung für Gäste – scannen, Reinigung anfragen, fertig. Keine App, kein Login.
  • Echtzeit-Reinigungsstatus fürs Team – angefragte Zimmer erscheinen sofort, keine Papierliste, keine Zurufe.
  • Eigenes Hotel-Branding – Logo und Farben des Hauses in der Gastansicht, damit sich CleanMyRoom ins Corporate Design einfügt statt wie ein Fremdkörper zu wirken.
  • QR-Codes & Zimmeraufsteller werden direkt in der Anwendung erzeugt und lassen sich ausdrucken – kein separates Grafikdesign nötig.
  • Mehrhotel-fähig – mehrere Häuser in einer Installation, jedes mit eigenem Branding und eigenem Team.
  • Rollen für Rezeption, Management & Admin – jede Rolle sieht genau die Ansicht, die sie für ihre Arbeit braucht.

Für wen lohnt sich das besonders?

Der Effekt ist am größten bei:

  • Häusern mit überdurchschnittlicher Aufenthaltsdauer (Ferienhotels, Kurhotels, Langzeitgäste)
  • Betrieben mit spürbarem Kostendruck im Housekeeping – gerade bei aktuellem Personalmangel in der Branche
  • Hotels, die Nachhaltigkeit aktiv kommunizieren wollen (weniger Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauch als messbarer Beitrag)
  • Hotelketten und Mehrhaus-Betrieben, die eine einheitliche Lösung für mehrere Standorte suchen

Weniger relevant ist der Effekt bei reinen Ein-Nacht-Häusern, da hier ohnehin fast jedes Zimmer beim Check-out gereinigt werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Sinkt die Zufriedenheit, wenn nicht mehr automatisch täglich gereinigt wird? In der Praxis eher im Gegenteil: Viele Gäste empfinden ungefragte Zimmerreinigungen als Störung, besonders bei längeren Aufenthalten. Wer eine Reinigung möchte, bekommt sie weiterhin – nur eben aktiv angefragt statt automatisch.

Wie schnell lässt sich CleanMyRoom einführen? QR-Codes bzw. Zimmeraufsteller werden direkt in der Anwendung erzeugt und lassen sich in der Regel innerhalb weniger Tage im gesamten Haus ausrollen.

Passt CleanMyRoom auch für kleinere Hotels? Ja – das Prinzip funktioniert unabhängig von der Zimmerzahl. Je länger die durchschnittliche Aufenthaltsdauer, desto größer der Effekt.

Fazit

Reinigungskosten im Hotel zu senken, ohne beim Standard für Gäste Abstriche zu machen, ist mit einer bedarfsgesteuerten Housekeeping-Software wie CleanMyRoom kein theoretisches Versprechen, sondern eine nachvollziehbare Rechnung: Weniger unnötige Reinigungen bedeuten weniger Personalzeit, weniger Wäsche- und Reinigungsmittelverbrauch – bei gleichbleibender oder sogar höherer Gästezufriedenheit.

Mehr zu den Funktionen im Detail auf der CleanMyRoom-Produktseite, oder direkt Kontakt aufnehmen für eine unverbindliche Einschätzung für das eigene Haus.

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CleanMyRoom

Zimmerreinigung nur dort, wo der Gast sie per QR-Code anfordert.

10 €/Monat pro Haus im Kennenlernangebot Endpreis, keine Umsatzsteuer (§ 19 UStG).

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